AGB

werkout GmbH Allgemeine Vertragsbedingungen

  1. Vertragspartner des Mitglieds, Geltung und Änderung der Allgemeinen Vertragsbedingungen

Vertragspartner des Mitglieds ist die werkout GmbH, Bachstrasse 39, 72348 Rosenfeld; Tel.: +49 7428 9419 806; E-Mail: info@werkout.de; Registergericht: Amtsgericht Stuttgart, Registernummer: HRB 762283, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz: DE314017776

Die werkout GmbH (hier: werkout) ist jederzeit zur Änderung dieser Allgemeinen Vertragsbedingungen mit Wirkung für die Zukunft berechtigt. Dies gilt nicht für wesentliche Vertragspflichten. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, die eine ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglichen und auf deren Einhaltung die Vertragsparteien regelmäßig vertrauen dürfen. Änderungen werden wirksam, wenn werkout das Mitglied auf die Änderung hinweist und ihm die geänderte Fassung zur Verfügung stellt und das Mitglied nicht innerhalb einer Frist von sechs Wochen widerspricht. werkout wird das Mitglied vor Beginn dieser Sechs-Wochen-Frist auf die Bedeutung eines fehlenden Widerspruchs hinweisen.

Vertragsbestandteil ist die im Studio aushängende Hausordnung des Studios.

Der Vertragsabschluss erfolgt in deutscher Sprache.

  1. Vertragsabschluss im Studio

Bei einem Vertragsabschluss des Mitglieds im Studio kommt ein Vertrag zwischen dem Mitglied und werkout mit der Annahme eines „Antrags auf Mitgliedschaft“ durch werkout zustande. Der Antrag des Mitglieds gilt als angenommen, wenn er nicht innerhalb einer Frist von zwei Wochen, gerechnet ab Entgegennahme des Antrags durch werkout, in Textform gegenüber dem Mitglied abgelehnt wird.

  1. Dauer der Mitgliedschaft

Die Grundlaufzeit der Mitgliedschaft beträgt zwölf oder sechs Monate, wenn die Mitgliedschaft zum Monatsanfang beginnt. Beginnt die Mitgliedschaft während eines laufenden Monats, beträgt die Grundlaufzeit zwölf oder sechs Monate zuzüglich der verbleibenden Tage bis zum Ende dieses laufenden Monats (beginnt die Mitgliedschaft also z. B. am 19.05. eines Jahres, endet sie zum 31.05. des Folgejahres oder 30.11 des Selben Jahres). Danach verlängert sich die Mitgliedschaft jeweils um weitere zwölf Monate, wenn sie nicht von einer der Parteien mit einer Frist von drei Monaten zum jeweiligen Vertragsende gekündigt wird. Eine Kündigung bedarf der Textform. Etwaige dem Mitglied von werkout gewährte Freimonate verlängern die Vertragslaufzeit entsprechend. Jedes Mitglied kann bei einem Wohnortwechsel gegen Vorlage einer Anmeldebestätigung mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Kalendermonats die Mitgliedschaft kündigen, wenn der neue Wohnort  20 km Fahrtstrecke übersteigt. Die Parteien können die Mitgliedschaft bei Vorliegen eines wichtigen Grundes fristlos kündigen. So berechtigt z. B. ein grober Verstoß gegen die Hausordnung oder die Einnahme unerlaubter Substanzen, wie beispielsweise anabole Substanzen sowie Stimulanzien (gemäß aktueller NADA-Verbotsliste) werkout zur fristlosen Kündigung der Mitgliedschaft. werkout ist ferner zur fristlosen Kündigung der Mitgliedschaft berechtigt, wenn das Mitglied mit der Zahlung eines Betrages in Verzug ist, der die Höhe von zwei Monatsbeiträgen erreicht. Kündigt werkout aus wichtigem Grund, kann werkout den für die restliche Vertragsdauer anfallenden Mitgliedsbeitrag mit sofortiger Fälligkeit als Schadenersatz geltend machen, es sei denn, das Mitglied hat die Kündigung durch werkout aus wichtigem Grund nicht verschuldet oder es weist nach, dass werkout überhaupt kein Schaden oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist.

  1. Ruhen der Mitgliedschaft und Befreiung von der Pflicht zur Zahlung des Mitgliedsbeitrags

Das Mitglied hat die Möglichkeit, seine Mitgliedschaft ruhen zu lassen. Die Ruhezeit darf in Summe pro Vertragsjahr höchstens zwei Monate betragen und ist nur für volle Kalendermonate möglich. Für die Dauer des Ruhens ist das Mitglied von der Zahlung des Monatsbeitrags befreit. Die Ruhezeit muss spätestens 15 Tage vor Beginn des ersten Ruhemonats in Textform beantragt werden. Die Mitgliedschaft verlängert sich um den Zeitraum des Ruhens der Mitgliedschaft.

Ist das Mitglied länger als zwei Monate aufgrund von Krankheit gehindert, das Studio zu nutzen, ist es ab dem Zeitpunkt der Vorlage einer geeigneten Bescheinigung über den Grund seiner Hinderung für die weitere Dauer seiner Hinderung von der Pflicht zur Zahlung des Mitgliedsbeitrags befreit. Die Mitgliedschaft verlängert sich um den Zeitraum der Befreiung von der Pflicht zur Zahlung des Mitgliedsbeitrags, jedoch maximal um ein Jahr. Dieses Recht, die Mitgliedschaft ruhen zu lassen, lässt das Recht des Mitglieds zur außerordentlichen Kündigung seines Vertrages unberührt.

  1. Elektronischer Zugang

Der personalisierte elektronische Zugang wird gegen Zahlung einer Aktivierungspauschale eingerichtet. Der Zugang zum Studio ist nur mit der elektronischen Variante möglich. Der elektronische Zugang ist nicht übertragbar und darf nicht an Dritte weitergegeben werden. Für jeden Fall einer schuldhaften Weitergabe an Dritte schuldet das Mitglied eine Vertragsstrafe in Höhe von Euro 200,00. Diese Klausel schließt die Geltendmachung von Schadenersatz durch werkout nicht aus; die Vertragsstrafe wird hierauf jedoch angerechnet. Jeder Verlust des elektronischen Zugangs oder ihre Beschädigung ist unverzüglich werkout zu melden. Bei Verlust oder Beschädigung des elektronischen Zugangs ist ein pauschalierter Schadensersatz in Höhe der jeweils aktuellen Aktivierungspauschale für den elektronischen Zugang zu zahlen, es sei denn, das Mitglied hat den Verlust oder die Beschädigung nicht verschuldet oder es weist nach, dass werkout überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist.

  1. Zahlung des Mitgliedsbeitrags, Folgen der Nichtzahlung

Der Mitgliedsbeitrag wird monatlich im Voraus, spätestens zum 5. Werktag eines Monats, per Einzugsermächtigung abgebucht. Im ersten vollen Kalendermonat der Mitgliedschaft werden zusätzlich der anteilige Betrag für den ersten Monat sowie die Aktivierungspauschale für den elektronische Zugang abgebucht. Wird eine Lastschrift nicht eingelöst oder wegen Widerspruchs zurückbelastet, ist werkout berechtigt, vom Einzugsverfahren zurückzutreten und/oder Ersatz der durch die Nichteinlösung bzw. Rückbelastung entstehenden Kosten zu verlangen, es sei denn, das Mitglied hat die Nichteinlösung bzw. die Rückbelastung nicht verschuldet. Alternativ ist das Mitglied berechtigt, den kompletten Jahresbeitrag (einschließlich der Aktivierungspauschale für den elektronische Zugang) innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss auf das im „Antrag auf Mitgliedschaft“ angegebene Konto zu überweisen. Komplette Beiträge für weitere Vertragsperioden (jeweils zwölf Monate) können innerhalb von 14 Tagen nach Beginn eines jeden Vertragsjahr entsprechend überwiesen werden. Monatliche Zahlungen per Dauerauftrag oder Überweisung sind nicht möglich. Das Mitglied kann die Zahlungsweise (Lastschrift oder Überweisung) durch Mitteilung an werkout ändern. Hierfür fällt eine Bearbeitungspauschale von Euro 10,00 an. werkout behält sich vor, dem Mitglied den Zutritt zum Studio zu verweigern, solange sich das Mitglied mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen in Zahlungsverzug befindet.

  1. Anpassung des Mitgliedsbeitrages

Bei einer Erhöhung der gesetzlichen Umsatzsteuer ist werkout berechtigt, den Mitgliedsbeitrag entsprechend der Erhöhung anzupassen. werkout wird dem Mitglied die Anpassung in Textform mitteilen. Diese Erhöhung des Mitgliedsbeitrags wird ab Beginn des dem Zeitpunkt der Mitteilung folgenden Vertragsjahres wirksam. Ermäßigt sich der gesetzliche Umsatzsteuersatz, ermäßigt sich der Mitgliedsbeitrag entsprechend.

  1. Haftung

Die Haftung von werkout, ihrer gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und die Haftung wegen eines arglistig verschwiegenen Mangels oder der Übernahme einer Beschaffenheitsgarantie wird durch diese AGB nicht beschränkt. Durch diese AGB nicht beschränkt wird ferner die Haftung von werkout für Schäden beruhend auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von werkout, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen. Liegt keiner der vorgenannten Fälle vor, ist die Haftung von werkout für Schäden aus der Verletzung einer Pflicht, die für die Erreichung des Vertragszwecks von wesentlicher Bedeutung ist, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags also überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung das Mitglied vertraut und vertrauen darf (vertragswesentliche Pflicht), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung von wrekout ausgeschlossen. Soweit die Haftung für Schäden nach dieser Ziffer begrenzt ist, gilt dies auch für eine etwaige Haftung der Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter von werkout.

  1. Sonstiges

Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.